Warum heißt die Katze Katze?

„Über Tiernamen machen wir uns im allgemeinen keine Gedanken, doch wenn wir bis zu ihren Wurzeln zurückgehen, erfahren wir häufig auch etwas über den Ursprung der Tiere selbst.“

Recherchiert man etwas über die Namensherkunft „Katze“ stößt man auf einen interessanten Sachverhalt. In unglaublich vielen Sprachen klingt der Begriff Katze ähnlich oder ist identisch.

„Die Bezeichnung „Katze“ findet sich in fast allen europäischen Sprachen mit leichten Abwandlungen: Im Englischen heißt es cat, im Französischen chat, im Italienischen gatto, im Spanischen gato, im Schwedischen katt, im Norwegischen katt, im Dänischen kat, im Isländischen kottur, im Polnischen kot, im Jiddischen kats, im Griechischen gata, im Maltesischen quattus.“

Dieses Spiel kann man tatsächlich noch viel weiter treiben. Die Namensähnlichkeiten lassen sich auch über den europäischen Raum hinaus verfolgen: Im Arabischen heißt es qat, im Haitianischen cat, in Maori cat, selbst in der toten Sprache Latein heißt es cat. Und so weiter.

Die Frühgeschichte des Menschen ist auch die Frühgeschichte der Katzen

Die Frage, warum die Katze Katze heißt, ist also auch eine Frage der Domestizierung der Katze. Nachweislich haben bereits die Jungsteinzeitmenschen Tiere domestiziert bzw. ihren Nutzen aus den Tieren gezogen. Mit Beginn der Sesshaftigkeit taten sich Probleme auf, die die besondere Geschicklichkeit anderer Jäger erforderte. Bei den Menschen gab es also leicht Futter zu erbeuten, wie Mäuse in den Kornspeichern, was die Katzen anlockte. Und der Mensch profitierte im Gegenzug von dem natürlichen Schädlingsbekämpfer. Gleiche Interessen sorgten also für Bündnisse.

„Dieser Tiername ist sehr alt und hat sich von einem Punkt aus über die ganze Welt verbreitet. Dieser Ausgangspunkt ist vermutlich das Arabische, denn die älteste Verwendung dieses Namens – quattah – wurde in Nordafrika nachgewiesen. Auch die Berberstämme kennen ein Wort für Katze.“

Es gibt einige historische Funde, die gegen die Erstdomestizierung der Katze durch die Ägypter spricht. Das bedeutet, Funde, die wesentlich älter als „nur“ 3000 Jahre sind. Die Namensherkunft ist dafür ein weiteres Indiz, denn die Sprachentwicklung hat nicht erst mit den Ägyptern begonnen, sondern noch viel früher. Mehr zu diesem Thema findet ihr auch auf www.welt-der-katze.de .

Kitty-Cat und Pussykätzchen

„In Ägypten müssen wir auch die Erklärung für die Bezeichnung Pussykätzchen suchen. Pussy ist eine Variante des Namens der ägyptischen Katzengöttin Pascht oder Bastet. Auf eine enge Verbindung der Katze zu dieser Region der Erde verweist auch der Ursprung der Bezeichnung Tabby aus dem Türkischen utabi. Und der Name für Katzen im Türkischen ist kedi, von dem wohl der englische Kosename kitty für die Katze abgeleitet ist.“

Die sogenannten klassischen Katzennamen Kitty, Pussy und Muschi lassen sich sprachgeschichtlich zurück verfolgen und bedeuten im Endeffekt Katze bzw. Kätzchen.

Da der Katze immer ein Hauch von eleganter Verruchtheit nachhängt, wurde dies sprachlich schon im Mittelalter auf das leichte Gewerbe bzw. die entsprechenden Damen übertragen. So ist zum Beispiel das Wort Musch oder Musche für „leichtes Mädchen“ oder „Hure“ aus dem 13. Jahrhundert in deutschen Dialekten zu finden. Ähnliches gilt für das englische Wort puss bzw. später pussy, die Bezeichnung für eine durchtriebene, aber attraktive Frau.

Auch interessant, aber eine Vermutung: Französische Konkubinen trugen gerne die sogenannten Schönheitspflaster. Diese heißen auf Französisch mouche. Da Geliebte immer mit Kosenamen tituliert wurden, entstand das Wort mouchette. Der sehr ähnliche Wortklang lässt leicht vermuten, dass das deutsche Wort Muschi hiervon abstammt.

Wer die Kosenamen noch genauer erörtern möchte, kann sich gerne unter folgendem Link ausführlicher informieren: www.scilogs.de .

 

(Quelle, Zitate: „Catwatching“ von Desmond Morris)

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Meine Katze schlingt – psychische Aspekte

In einem Katzenhaushalt kommt es häufig vor, dass eine Katze unter chronischem „Futtermangel“ leidet. Jeder gefüllte Napf könnte der letzte gewesen sein – so glaubt sie. Was steckt hinter dem Katzenglauben der Futter-Apokalypse und was kann man dagegen tun?

Kater Loki gehört leider auch zu jenen, die an die Futter-Apokalypse glauben. Egal ob es Feuchtfutter oder Trockenfutter ist. Alles verschwindet sofort in seinem Schlund. Dementsprechend habe ich bereits mehrere Tricks und Kniffe ausprobiert, um ihm das Schlingen abzugewöhnen.

Wie viele Katzen gewähren dir Untermiete?

Seltener kommt es vor, dass Einzelkatzen Schlinger sind. Häufig dagegen in einem Mehrfamilienhaushalt. Sind gesundheitliche Gründe auszuschließen, liegt die Ursache dafür zumeist auf der Hand: Futterneid. Schuld daran muss aber nicht zwangsläufig die Katze selber sein. Wie bei vielen „Problemtieren“ liegt die Ursache für das Verhalten eher beim Besitzer.

Hat man nur eine Katze, muss die nun wirklich nicht fürchten, dass du dich über ihr Futter hermachst. Sobald aber mindestens eine Zweite dazu kommt, ist diese Fresskonkurrenz. Schon zu Beginn kommt es auf dich an, wie der neue Mitbewohner integriert wird und wie die Mahlzeiten gestaltet werden. Gibt es Stress und du ergreifst Partei, ist das Unglück bereits besiegelt. Die verscheuchte Katze ist der Buhmann und wird weiterhin als solcher behandelt. Der Versuch des Futterdiebstahls vom Fremdnapf sollte von dir aus diesem Grund besser aus der Ferne geahndet werden. Das kann etwa ein nerviges Geräusch sein oder der berühmte Zerstäuber.

Leichte Beute ohne große Anstrengung

Was hindert die Katzen daran, das Futter schnell herunterzuschlingen und sich nach mehr umzusehen? Eigentlich nichts. Der Napf steht bereit, nichts muss gejagt und zerlegt werden. Sehr praktisch. Eine bessere Möglichkeit: Lass die Katze für ihr Futter arbeiten. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Handel bietet einige Denkspiele an, bei der die Katze austüfteln muss, wie sie nun am besten an das Futter kommt. Alternativ kann man sich auch selber ein individuelles Spiel (z. B. Hütchenspiel) ausdenken oder basteln.

Meine Miezen nutzen ein *Denkspiel und ein umfunktioniertes *Beutespiel.

Zum mangelnden Denken kommt noch die Langeweile. Genau wie bei Menschen kann eine Katze Frustfresser sein. Gibt es den ganzen Tag nichts zu tun, tritt Frust ein. Das einzige Highlight des Tages sind die Mahlzeiten? Dann werden diese auch als solche zelebriert. Gerade bei Wohnungskatzen ist Beschäftigung wichtig. Ob das nun im Spiel mit dem geliebten Mensch ist oder man abwechslungsreiche „Spielarenen“ aufbaut, ist egal. Hauptsache die Neugier wird geweckt.

Das Wasserschlingen

Von manchen Katzen wird nicht nur das Futter, sondern auch das Wasser geschlungen. Das äußerst sich durch hektisches Saufen, wodurch die Katze sich verschluckt oder würgt und einen Blähbauch bekommt. Sind auch hier die physischen Gründe (z. B. Fieber) ausgeschlossen, ist das mutmaßlich der Gier zuzuschreiben – schnell fertig werden. Das die Gesundheit auch hier leidet, ist klar. Ich wende dabei einen einfachen Ablenkungstrick an: mal kurz mit den Fingern schnipsen. Das funktioniert bei Loki sehr gut. Er schaut kurz auf und trinkt dann weiter. Noch simpler, aber wahr: beruhigend reden.

Bei allem gilt: probieren geht über studieren!

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Trachenbergerstraße 23
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Gedanken zu: Vegane oder vegetarische Ernährung für Katzen

Katzen sind reine Fleischfresser. Das steht außer Frage. Dennoch werden die meisten Hauskatzen mit Katzenfutter aus dem Laden gefüttert und nicht mit gefangenen Gartenmäusen, Vögeln und Insekten.

Das Futter aus dem Laden ist nicht zu 100 % aus Fleisch. Bestenfalls aus bis zu 60 % Fleischanteil (je nach Hersteller und leider viel zu selten). Fleischskandal (BSE etc.), tierische Nebenerzeugnisse, Fleisch aus mangelhafter Massentierhaltung, zu viel Getreide im Futter und noch einiges mehr, lassen Katzenbesitzer nachdenklich werden. Die Frage vieler Veganer/Vegetarier, ob die fleischlose Ernährung etwas für ihr Haustier ist, beschäftigt schon seit geraumer Zeit. Darum hier meine Gedanken dazu.

Oben genannte Tatsachen verführen dazu, die Ernährung der Katze von fleischarm auf ganz fleischlos umzustellen. Stellt man sein Katzenfutter zum Beispiel selber her, weiß man zumindest was drin ist.

Aber ist die Ernährung eines Fleischfressers ohne Fleisch vertretbar?

Da wird die Nudel im Topf verrückt

Bei der fleischlosen Ernährung für Katzen kommt es zum Großteil darauf an, die fehlenden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemte etc., zuzufüttern. Als reine Karnivoren (Fleischfresser) können Katzen viele Stoffe in pflanzlichen Produkten nicht umwandeln, da ihr Magen nicht darauf ausgelegt ist. Sie benötigen diese als extra Beigabe. Das ist nicht nur zeitaufwendig. Man muss in jedem Fall jedes Detail beachten, denn sonst kann die Katze an Mangelerscheinungen leiden.

Mittlerweile gibt es genügend alternative Angebote von Tierfutterherstellern (z. B. Ami) oder DIY-Futterrezepten. Fertigfutter hat den Vorteil, dass die meisten Zusätze bereits enthalten sind und man nicht selber zufüttern muss. Nähere Informationen gibt es auf der jeweiligen Homepage des Herstellers. Persönlich würde ich trotzdem das Do-It-Yourself-Rezept bevorzugen, auch mit Fleisch. Die frischen Zutaten kann man sich etwa beim Bauern aus dem umliegenden Dorf besorgen.

Wer seine Katze an der Herstellung der nächsten Mahlzeit teilhaben lässt, schafft auch noch Spaß für beide Seiten. Besonders Nudeln sind bei Katzen beliebt. Leckere Rezepte findet man im Internet. Lass deine Katze zuschauen und vielleicht darf sie auch mal naschen.

Ein Kompromiss

Komplette vegane Ernährung für Katzen halte ich persönlich nicht nur für umständlich, sondern auch verantwortungslos gegenüber dem Tier. Die Katze hat hier schließlich kein Mitspracherecht. Im Sinne der Gesundheit, kann man zwar durchaus mal eine vegan-vegetarische Mahlzeit einfließen lassen, sollte aber grundsätzlich den natürlichen Bedarf nach Fleisch nicht verwehren. Somit reduziert man dennoch den Konsum von Dosenfutter und geht dabei einen annehmbaren Kompromiss ein.

Wer es probieren mag:

Ami Cat

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Pt 2 – Nicht jeder Anfang ist perfekt

Plüsch„Mein Territorium habe ich damals sehr schnell in Beschlag genommen. Übrigens wusste ich dann auch, wonach es zu Beginn in der Box gerochen hatte. Es sind keine richtigen Katzen, wie ich. Benehmen sich aber ähnlich. Sie laufen sehr viel und springen, wenn sie spielen und sich freuen. Zu Beginn fand ich: Gruselige Kerlchen! Sie kamen mir riesig vor und kannten keinerlei Angst vor mir. Als ob sie das Sagen im Haus hätten. Unverschämtheit, wenn ich jetzt so darüber nachdenke.“

Loki beschloss einen Kontrollgang zum Hasenkäfig zu machen und trottete gemächlich vom Wohnzimmer ins Spielzimmer. Unterwegs entdeckte er Flusen, die seine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Er schnüffelte, ob sie essbar wären, tätzelte sie dann aber enttäuscht weg. Er setzte sich, schaute die Wand hinauf und überlegte wo er hin wollte.

„Am Nachmittag herrschte dann auf einmal Aufregung. Die Luft im Zimmer war regelrecht elektrisiert, als Mama mir das Fell streichelte – nicht so sanft wie vorher. Sie rief nach dem Dosenöffner und lief wie verrückt hin und her. Fand ich erst sehr lustig. Sie brabbelte dabei unverständliches Zeug, wie alle Menschen. Kann doch kein Kater verstehen, was die reden. Auf jeden Fall betraf es mich – natürlich. Aus unerfindlichen Gründen musste ich erneut in die Box, die mich damals in mein neues zu Hause gebracht hatte. Dafür hatte ich gar kein Verständnis. Es gefiel mir doch bei Mama und dem Dosenöffner. Ich wollte nicht woanders hin. Also miaute ich wieder so laut ich konnte.“

Bei dem Gedanken was dann kam graute es Loki. Er stand auf und lief ins Wohnzimmer zurück. Da saß seine Mama auf der Couch und strahlte ihm entgegen. Loki hatte das Bedürfnis sich in Sicherheit zu bringen. Also lief er mit freudig erhobenem Schwanz zu ihr, tretelte sich auf ihrem Bauch in Trance und legte sich nach einiger Zeit beruhigt hin. Genüsslich schob er seine weichen Pfötchen in ihr Gesicht und schnurrte mit geschlossenen Augen.

„Sie nannten ihn Tierarzt. Eines der Worte die man kennen muss, als Katze…. oder Hase. Erfahrungsgemäß geschieht beim Tierarzt selten etwas angenehmes. Angrabschen, zerren, spritzen, wiegen, Mäulchen auf, hin und her. Ich musste einige Untersuchungen über mich ergehen lassen. Ergebnis: Flöhe! Ziemlich unangenehme Sache. Krabbelt wie verrückt. Nur leider nicht auf die angenehme Weise. Als ob die Spritze und das Gezerre nicht schon genug gewesen wären, habe ich noch ein Band um meinen Hals bekommen. Demütigend für alle Beteiligten – fand ich. Als wir dann völlig erschöpft wieder zu Hause ankamen, ging die Gemeinheit gegen mich weiter. Als ob ich etwas dafür konnte. Ein lautes Ungetüm wurde aktiviert. Mama schien es zu führen. Sie bewegte es über den Boden, über die Couch und wo sonst noch habe ich nicht gesehen. Ich hielt es für besser zu flüchten. So etwas Lautes konnte unmöglich etwas Gutes sein. Das einzig Gute an diesem Tag des Schreckens, war dann der Abend. Es gab Futter. Ich kannte es noch nicht so gut, wie ich es jetzt kenne. Mama hat es mir anfangs immer ans Mäulchen gehalten und mir gegen die Nase gestupst. Das wiederum hatte sehr gut gerochen und noch besser geschmeckt. Jedes einzelne Lecken über meine Nase machte mich den Tag mehr und mehr vergessen. Hmmm…“

Loki raunzte, hob ruckartig seinen Kopf und schaute verschlafen zu seiner Mama auf. Er hatte ein Geräusch gehört. Blitzartig war er hellwach und schaute zum Fenster. Da hatte doch etwas gegen das Glas geschlagen. Gemächlich erhob er sich und schickte sich an, schleichend seinen gemütlichen Platz zu verlassen. Ächzend schob seine Mama ihn restlos von sich und stand auf. Unsicher blickte Loki von ihr zum Fenster und zurück. Abendbrot war eh noch nicht soweit. Gespannt stieg er also auf das Fensterbrett und starrte gebannt nach draußen.

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Pt 1 – Von der Geburt zum Anfang

Erzähl uns bitte deine Geschichte!texten-aus-leidenschaft.de

„Vier Jahre, sagte Mama vor kurzem, ist es her, da wurde ich geboren. An sehr viel erinnere ich mich nicht mehr. Es war lange dunkel. Wärme war da und ein köstlicher Geruch. Das war Milch, weiß ich heute. Voller Inbrunst habe ich schon damals kräftig getretelt,
denn ich wusste, dann bekomme ich diese Milch.
Milch – hmmm!“

Loki schloss die Augen und schwelgte in dem Gedanken an die Milch. Es war ihm für mehrere Minuten nicht möglich, seine vorherigen Überlegungen weiter zu verfolgen.

„Und das ist seit damals meine größte Leidenschaft: Futter! Ich mag feuchtes Futter mit Fisch, ich mag feuchtes Futter mit Huhn, ich mag feuchtes Futter mit Rind. Zu manchen Jahreszeiten gibt es auch feuchtes Futter mit Reh. Dann ist da manchmal Kartoffel und Möhre oder sogar Preiselbeere drin. Dann gibt es morgens immer trockenes Knabberfutter, das man sich lästigerweise erarbeiten muss. Da mag ich …“

Loki rollte seine Pfoten unter dem Bauch zusammen und schaute konzentriert aus dem Fenster, während er alle Sorten die er mochte im Kopf durchging. Langsam schob sich seine kleine rosa Zunge aus dem Mäulchen und leckte genüsslich über die Nase. Erneut war er für mehrere Minuten gedankenversunken. Bis ihm endlich einfiel worum es ursprünglich ging.

„An einem regnerischen Tag war es soweit. Ein damals Fremder kam und packte mich in eine Box in der es unbekannt roch. Das beunruhigte mich sehr. Aus voller Kehle habe ich miaut. Aber das wollte der Fremde wohl nicht verstehen. Erbarmungslos und ignorant packte er mich in eine unglaublich laute Maschine, die sich sehr schnell vorwärts bewegte. Als es dann endlich ruhiger wurde und er mich zu einem Raum brachte, den ich vorher noch nie gerochen oder gesehen hatte, sollte mein Leben richtig beginnen.
Und hier kommt der nächste wichtige Punkt in meinem Leben. Das erste was ich nach der holprigen Zeit in der Box gesehen habe, war das strahlende Gesicht meiner Mama. Weil sie so freundlich aussah, bin ich als erstes zu ihr gelaufen. Hmmm, gut gerochen hat sie und klang ganz sanft. Die streichelnden Hände auf meinem Fell haben mich sehr beruhigt und so wollte ich die Umgebung erkunden. Erstmal alles beschnüffeln, dachte ich und machte mich direkt auf den Weg. Weit bin ich nicht gekommen, denn da stand ein aufregendes Ding vor mir. Es schlängelte sich über den Boden und innen rollte eine blinkende Kugel. Spannend! Wie geht das? Was ist das? Kann ich es haben? Ich schubste es hin und her, aber es entkam mir immer wieder. Egal wie schnell ich war. Mama und Papa haben sich königlich amüsiert. Ich weiß nicht warum, aber gut für sie!
Im Anschluss dieses ereignisreichen Tages war ich sehr müde und stellte etwas hervorragendes fest. Ein riesiges kuscheliges Schlafplätzchen erwartete mich. Viel größer, als alles was ich bis dahin gesehen hatte. Mama nannte es Bett, mit Decken und Kissen. Ein ganzes Kissen für mich, ganz nah am pelzigen Kopf meiner Mama. Und in eben diesem Pelz ließ es sich ebenfalls hervorragend treteln, wie ich erfreut feststellte. Also tretelte ich mich wonnig in den Schlaf. Das einzige was merkwürdig war: Es kam, trotz meiner Bemühungen, keine Milch. Oh! Entschuldigt mich.“

Loki sprang alarmiert auf und begann zu maunzen. Aufgeregt rannte er um die Beine seiner Mama und nahm den Beobachtungsposten an der Tür ein. Bereits in einer Stunde sollte es Abendbrot geben! In Gedanken begann er alle Sorten durchzugehen, die es heute geben könnte.

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